
Wo in Schönau die Christbäume wachsen – Adventlicher Spaziergang führte zur Christbaumkultur an der Reyersbacherstraße
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Auf den Spuren der Sandberger Schnitztradition
4. Februar 2026Der Winter gilt traditionell als die wichtigste Jahreszeit für die Holzarbeit im Wald. Genau diesem Thema widmeten sich die Teilnehmenden des Projekts „Natur unvergesslich“ bei ihrem ersten Spaziergang des Jahres 2026. Trotz eisiger Temperaturen machten sie sich auf den Weg in den Gemeindewald von Schönau, wo sie bereits von Förster Niklas Damm und Forstwirtschaftsmeister Michael Schneider von der Forstverwaltung Bad Neustadt erwartet wurden.
Zu Beginn erläuterte Förster Damm, warum das Fällen von Bäumen notwendig ist und nach welchen Kriterien die entsprechenden Bäume ausgewählt werden. Im Anschluss erklärte Forstwirtschaftsmeister Schneider anschaulich und gut verständlich die zahlreichen Arbeitsschritte, die erforderlich sind, bevor überhaupt mit der Motorsäge gearbeitet werden kann. Dabei ging er unter anderem auf die geplante Fallrichtung des Baumes sowie auf wichtige Sicherheitsaspekte ein, insbesondere darauf, wie sich der Forstarbeitende rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich zurückzieht.
Anschließend wurde die Motorsäge gestartet und der Fallkerb angelegt. Nach weiteren Arbeitsschritten kam schließlich ein hydraulischer, funkgesteuerter Keil zum Einsatz, der den Baum unter dem staunenden „Ohs“ und „Ahs“ der Zuschauenden sicher zu Fall brachte. Zahlreiche Nachfragen wurden von Herrn Damm und Herrn Schneider geduldig und ausführlich beantwortet und zeugten von dem großen Interesse und der Begeisterung der Teilnehmenden.
Zum Aufwärmen traf sich die Gruppe im Anschluss im Gemeindehaus, wo heißer Kaffee, Tee und ein Teller Linsensuppe für eine gemütliche Atmosphäre sorgten.
Der große Dank der Teilnehmenden gilt Förster Niklas Damm und Forstwirtschaftsmeister Michael Schneider für diese eindrucksvolle und lehrreiche Vorführung sowie die anschaulichen Einblicke in die Arbeit im winterlichen Wald.
